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Bribin: Erhöhung der Anlagensicherheit durch neuen Aufzug

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Besuch des Rektors der Sebelas Maret Universität (UNS), Indonesien

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Bantul

In der ländlichen Region Bantul südlich von Yogyakarta leben etwa 800.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 500 km². Das regionale Wasserversorgungsunternehmen PDAM Bantul betreibt zwölf separate Netze mit zusammen etwa 11.000 Hausanschlüssen bzw. rund 70.000 versorgten Einwohnern. Der Anschlussgrad von ca. 10 % ist somit sehr gering. Die Mehrzahl der Menschen in Bantul und auch in ganz Indonesien bezieht das Wasser für den häuslichen Bedarf aus „dug wells“. Dies sind wenige Meter tiefe Brunnen in oder in der Nähe der Küche und damit auch nahe der Sickergruben („septic tanks“), über die das Abwasser entsorgt wird.      

 

 

Das PDAM Bantul gibt jährlich etwa 5 Mio. m³ Wasser ab. Wie in Indonesien üblich, sind die Netzverluste mit rund 30-40 % sehr hoch und das abgegebene Wasser hat keine Trinkwasserqualität nach WHO-Standard.

Qualitätsdefizite bestehen u.a. in erhöhten Trübungen und bakteriologischen Belastungen. Es existieren zwölf Wasserwerke mit Kapazitäten zwischen 5 und 26 l/s. Acht Anlagen nutzen Grundwasser, zwei Uferfiltrat, eine Quellwasser und eine Flusswasser. Langfristig beabsichtigt das PDAM Bantul den Bau neuer Flusswasserwerke am Progo (Westen) sowie am Gadjah Wong (Osten), die z.T. die Grundwassergewinnung ersetzen sollen. Die Flüsse sind jedoch insbesondere in der Trockenzeit mit Abwasser bzw. Abfällen stark belastet.